Gaujugendsingen 2009

 

 

 

 

Gaujugendsingen und Musizieren in Gmund und Greisbach

Das alljährliche, traditionelle Jugendsingen und Musizieren des
Oberlandler Gauverbandes im Neureuther-Saal in Gmund und im Gasthaus
Kirchstiegl in Greisbach warf diesmal
wieder besser besetzt als im Frühjahr. In Greisbach standen 8 Gruppen
und in Gmund 11 Gruppen auf der Bühne. In Greisbach machten die
Gleißentaler Klarinettenmusi den Auftakt, die auch mit 8 Musikantinnen
als Gleißentaler Hausmusi auftraten. Überhaupt waren die Dirndl sowohl
in Gmund , wie auch in Greisbach in der Überzahl, vielleicht sind die
auch fleissiger beim Üben.
Dass die Familien- oder Geschwistergruppen musikalisch und gesanglich
gut harmonieren, konnte man z.B. bei der Karlinger Hausmusi hören, bei
der die erst 7 jährige Veronika
Weinzierl schon gut mitmischte.
In Gmund im schön geschmückten Vereinsheim der Neureuther kam eine
adventliche Stimmung auf. Da war es nicht einfach, für die Solisten, wie
die Verena Frech (Foto) ) aus Lenggries mit ihrer Harfe, da gehört schon
etwas Sicherheit und Schneid dazu, vor Publikum zu spielen. Aus Wall
waren vier Musikgruppen nach Gmund gekommen. Die „Woia Lechmühl - Musi“,
„Woia Schui - Musi“, „Woia Soatnhupfa“ und die „Woia Neue Musi“ aus
Lenggries eine Stubn und Hackbrett - Musi und aus Schaftlach ein
Gitarrenduo und eine Hackbrett - Musi. Aus Gmund spieltedie Sunnleitn -
Musi auf. Ein Ohren und Augenschmaus waren die „Bernard - Deandln“ aus
Wettlkam bei Otterfing. Maria, Anna und Barbara Thalhammer (Foto) Sie
waren auch die Sieger beim Preissingen in Dietramszell und gewannen den
„Oberlandler“.
Durch das Programm führten in Greisbach Anian Klingsbögl, der mit
Nikolausgschichtln von Gustl Bauer die Zuhörer erheiterte und in Gmund
Bernhard Lederer, der als musikalischer Fachmann die Gruppen vorstellte.

Dass der Oberlandler Gauverband Förderer der alpenländischen Volksmusik
ist, ist bei den jungen Musikanten und Sängern schon bekannt, sie
bekommen jedes mal Notenhefte, Brotzeitgutscheine und kleine
Anerkennungen gestiftet, diesmal waren es Wachskerzen- und Bilder.
Welchen Stellenrang die Jugendarbeit beim Oberlandler Gauverband hat,
konnte man durch die Anwesenheit des 1. und 2. Gauvorstands Hans
Schwaiger und Lenz Rinshofer
sowie fast des gesamten Gauausschusses sehen, der sich auch an der
organisatorischen Arbeit beteiligten.

Reiner Obermüller

Hans Häusler

Gaupressewarte